Aus dem Urnenbüro

27.09.2020 von Alisha Däschler

Es ist Sonntagmorgen, 27. September 2020 – der erste Wahlsonntag nach langer Corona-Pause. Pünktlich um 8.30 Uhr begrüsst Daniel Ottiger das Wahlbüro. Eine gemischte Gruppe von 14 Urnenbüromitglieder aus verschiedenen Parteien werden von Dani für die Auszählung fachmännisch instruiert.

3656 brieflich abgegebene Stimmcouverts werden in einem ersten Schritt mit der Maschine aufgeschnitten. Der Stimmausweis wird kontrolliert und anschliessend vom kleinen grünen Stimmcouvert getrennt.  Nur dank Franz Zurkirchen, der schon heute um 6 Uhr in der Früh mit dem Aufschneiden und Kontrollieren der Couverts begonnen hat, können die restlichen Urnenbüromitglieder mit dem zweiten Arbeitsschritt, dem Auspacken und Zuordnen der einzelnen Vorlagen, beginnen. Mit einer Stimmbeteiligung von fast 72 Prozent gibt es einiges zu tun. Die rund 22 000 Stimmzettel werden von Hand weiter sortiert und schliesslich mithilfe von vier Zählmaschinen gezählt. 

Die unterschiedlichen Vorlagen scheinen nicht nur zur brieflichen Stimmabgabe motiviert zu haben. Auch bei der persönlichen Stimmabgabe, welche heute durch den Gemeindepräsident Urs Brücker und die Gemeinderätin Carmen Holdener betreut werden, nehmen zwischen 10.00-11.00 Uhr 27 Personen ihr Stimmrecht wahr.

Gegen Mittag dürfen wird die Megger Daten dem Kanton melden und auf die offizielle Bestätigung der Resultate warten. Um 13.35 Uhr werden die Urnen offiziell versiegelt und das Urnenbüro in den wohl verdienten Sonntag geschickt.

 

Megger Resultate der Abstimmung:

Für eine massvolle Zuwanderung: mit 64.52% abgelehnt

Änderung des Jagdgesetzes: mit 52.48% angenommen

Änderung BG über die direkte Bundessteuer: mit 58.52% abgelehnt

Änderung des Erwerbsersatzgesetzes: mit 51.25% abgelehnt

Beschaffung neuer Kampfflugzeuge: mit 63.02% angenommen


Schulhausbau Hofmatt

17.09.2020 von Sandra Schneider

400 Grundsteine – bunt bemalt von den Primar-Schulkindern, mit vielen guten Wünschen wurden im Dezember 2016 in die Baugrube gelegt. Ein gelungener Startschuss für 4 Jahre Dauer-Bauzeit auf dem Schulhausareal.

Heute, erinnert auf dem Pausenplatz fast nichts mehr daran, dass in den letzten Jahren ein Gebäude verschwunden ist, ein kompletter Neubau mit dem Schulhaus Hofmatt 4 errichtet wurde, die Tagesstrukturen ausgebaut und die Schulhäuser Hofmatt 1 & 2 mit Anbauten (Gruppenräume) ergänzt wurden. In den farbenfrohen Schulräumen wird gelernt, gefördert und entdeckt. Die Schulräume sind wieder ausschliesslich in festen Händen der Lehrpersonen und der Kinder. Mit modernster Infrastruktur, fortschrittlich und bildungsfreundlich – für den stetigen Wandel gewappnet. Es gibt nebst den neusten Technologien für eine vielfältige Unterrichtsform reichlich Raum für Bewegung und Kreativität.

Eine intensive Planung, eine vorausschauende gute geführte Organisation und Logistik für unzählige kleine und grosse Herausforderungen, machten die ambitiöse Realisierung des Bauprojekts Sanierung und Erweiterung des Schulzentrum Hoftmatt überhaupt möglich und konnte nun anfangs September mit einem kleinen (coronakonformen), offiziellen Festakt abgeschlossen werden.

Die Schulraumplanung steht mit dem Abschluss dieses innovativen Projektes nicht still. In den Herbstferien 2020 geht es wieder los. Dieses Mal auf dem Areal der Sekundarschule. Im Schulhaus Zentral 2 werden Sanierungen vorgenommen und neu Gruppenräume erstellt, um auch auf der Oberstufe eine zukunftsorientierte Lernumgebung zu schaffen.


Amtsantritt von Karin Flück Felder

Vereidigung und die erste Woche im Amt - 06.09.2020 von Karin Flück Felder

Nachdem im August die offizielle Vereidigung der neuen Gemeinderäte im Schloss Heidegg stattgefunden hat, habe ich am 1.9.2020 mein Amt als Gemeinderätin offiziell angetreten. Im Vorfeld wurde ich von meinem Vorgänger Seppi Scherer mit viel Engagement in die verschiedenen Geschäfte eingeführt. Ganz herzlichen Dank an Seppi für die wertvolle Einführung und den sehr nützlichen Tips.

Ich kann auf eine ereignisreiche und interessante erste Woche als Gemeinderätin zurückschauen. An verschiedenen Anlässen durfte ich viele neue Personen kennenlernen, konnte mich mit dem Personal der Gemeindeverwaltung austauschen und habe bereits meine erste Gemeinderatssitzung hinter mir. Mein neues Büro ist bezogen und es wartet nun, dass es aufgeräumt wird (materiell und gedanklich).

Ich freue mich auf die kommende Amtsperiode und die anstehenden Herausforderungen, ganz nach meinem Vorsatz, dass alle Entscheide sachlich und zum Wohle unserer Gemeinde getroffen werden sollen und ich für die Anliegen der Bevölkerung und unserer Verwaltung ein offenes Ohr haben möchte und mich für konstruktive Lösungen einsetzen werde.


Benjamin Murpf, unser Mann in der Bildungskommission

FDP.Die Liberalen Meggen sorgt für eine ausgewogene Zusammensetzung in der Biko.

Nach dem Rücktritt von Stephan Aerni, als einzigem Mann in der Biko, war es für die FDP.Die Liberalen Meggen ein Anliegen wiederum einen Mann für diese Aufgabe zu nominieren.
Neben der bisherigen Sandra Schneider, stellte sich mit Benjamin Murpf ein Megger mit idealem beruflichem und privatem Hintergrund zur Verfügung. Seine Erfahrung als Berufsschullehrer  ergänzt die Erfahrungen als Vater schulpflichtiger Kinder welche hier in Meggen zur Schule gehen.
 

Benjamin Murpf hat die Findungskommission sofort überzeugt und die FDP.Die Liberalen Meggen ist glücklich, dass sich nun ihre Vertreter in der Biko für eine praxisnahe Organisation zB der familienergänzenden Strukturen einsetzen können. Die Vielfalt der Angebote muss laufend überprüft und den Bedürfnissen der Eltern angepasst werden.

Neben pädagogischen Fragen beschäftigt sich die Biko auch mit dem Schulraum und hier hat Sandra Schneider als Präsidentin der Schulraumplanungskommission und als  Mitglied der Planungs- und Baukommission der Schulanlagen Hofmatt, in den vergangenen Jahren erfolgreich ein sehr grosses Projekt gestemmt.

Die Biko braucht eine ausgewogene Vertretung der Bevölkerung um die wichtigen Aufgaben wie die Aufsicht über die Schule, und die Überprüfung der Qualität der gesamten Aufgabenerfüllung realisieren zu können. Es braucht Durchsetzungsvermögen und Fingerspitzengefühl, kurz engagierte Menschen wie Sandra Schneider und Benjamin Murpf.